Außergewöhnliches Rotkohlrezept
Selbstgemachter Rotkohl, mein Lieblingsrezept. Auf dem Foto gesellte sich die Roulade dazu und sahniger Kartoffelpüree. Perfetto! |
Es geht nichts über selbstgemachtes in der Küche, auch wenn ich manchmal gerne Fertig-Hollandaise über meine Essen kippe oder hier und da einen Spritzer Maggi verwende. Beides ist verpönt in der Foodblogger-Szene, aber nicht bei mir.
Heute möchte ich ein außergewöhnliches Rotkohlrezept mit euch teilen. Warum außergewöhnlich? Seht selbst:
Außergewöhnliches Rotkohlrezept
Zutaten:
- 1 Rotkohl
- 7 Knobizehen
- 2 EL Gänseschmalz (ich: Nussbutter, auch lecker. Aber mit Gänseschmalz noch besser!)
- ca. 5 Zwiebeln, gehackt
- 1 Paket Apfelmus von Onkel Aldi
- 0,25 L Bio-Gemüsebrühe
- Nelken
- Wachholderbeeren
- Lorbeerblätter
- Pfeffer
- Salz
- Essig
- Zucker
- Keine Mengenangaben, nehmt nach Gusto.
Wer mit dem "Gusto" nicht klar kommt, bitte melden. Ich helfe euch gerne weiter.
Sonstige Details: 1.161 g war mein Restkohl, nach dem Entfernen der Außenblätter und sehr viel Strunk.
So geht's:
- Zerkleinern: entweder im Pott: 5 Sekunden Stufe 5 – je 250 g in Stücken.
- Ansonsten: Rotkohl vierteln, äußere Blätter und Strunk entfernen und feinhobeln.
- Zwiebeln und 7 Zehen Knoblauch feinhacken.
- Rotkohl mit kalter klarer Gemüsebrühe aufsetzen.
- Außer Apfelmus dann die restlichen Zutaten zufügen.
- Bei mittlerer Hitze ca. 2 Stunden einköcheln. Nicht volle Power kochen, sondern nur köcheln lassen. Bei zu hoher Temperatur könnte sich Bitternis entwickeln.
- Zum Schluss Apfelmus unterrühren und nochmals abschmecken.
- Je öfter er aufgekocht wird, desto besser schmeckt er.
- Daher meine Empfehlung: 1 Tag vorher zubereiten.
Ich habe das Rezept schon oft weitergegeben. Also wurde es Zeit, das außergewöhnliche Rotkohlrezept endlich hier zu verbloggen.
PS: Schmeckt der Rotkohl dann nicht total nach Knoblauch? Nein!
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