Yakimeshi | Japanischer crispy Rice mit Gemüse, Schinken und Shrimps

 Japanischer Bratreis Rezept

Yakimeshi ist ein in Japan sehr beliebtes traditionelles Reisgericht. Die Grundzutat gekochter Reis (Sushi-Reis) wird ergänzt mit Gemüse, Schinken und Ei. Er kann optional um weitere Zutaten erweitert werden, was ich prompt getan habe. Man findet diese Speise nahezu in jedem Restaurant auf der Karte und in jedem japanischen Imbiss. Habe ich für euch mal wieder nachgelesen 😉

Traditional Japan-Food: Yakimeshi

Japanischer Bratreis


Zutaten für 2 Portionen

  • 150 g Sushi-Reis ungekocht (ich: Basmati-Reis). Nach dem Kochen am besten 1 Tag im Kühlschrank ruhen lassen. Dann lässt er sich besser braten.
  • 2 Scheiben gekochten Schinken

  • TK Erbsen (bleiben knackig, werden schnell gar)
  • Optionale Zutaten. Ich: ein paar Garnelen
  • 2 Eier
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Stängel Frühlingszwiebel
  • ¼ bis ½ TL japanischer Curry 
  • Sesamöl
  • 2 TL japanische Sojasauce
  • 2 TL Sake (alternativ: 2 TL trockener Sherry)
  • Kein Pfeffer, kein Salz? Nein.

 So geht’s:

  • Frühlingszwiebel kleinschneiden. Eier verkleppern. In einer Pfanne Sesamöl erhitzen. Frühlingszwiebelchen darin anbraten. Knoblauch dazu, kleingeschnittener gekochter Schinken und ein paar Garnelen 1-2 Minuten mit anbraten. Nicht zu hohe Temperatur, sonst sind die Garnelen tot (zäh).
    Zubereitung Yakimeshi
  • Verklepperte Eier dazugeben, schnell den Reis beimengen. So legt sich das Ei gleichmäßig um die Reiskörner und verleiht, zusammen mit dem japanischen Currypulver, dem Gericht eine appetitliche leichte gelbe Farbe. 
    Japanisches Currypulver. Mega!
  • Pfanne vom Herd ziehen. Sake und Sojasauce dazugeben. Abschmecken. Beim Servieren mit Frühlingswiebeln und gerösteten Sesamkörnern garnieren.

    Japanische Soja-Sauce und Sake

Bratreis japanisch mit Ei und Schinken
Yakimeshi: japanischer Bratreis mit Schinken und Shrimps

Tipp: eine kleine Schale mit kaltem Wasser ausspülen. Reis fest hineindrücken. Einen größeren Teller auf die Schüssel legen, umdrehen, kleine Schüssel wegnehmen: Voila. 

Fazit:

Wenn man die chinesische oder thailändische Küche gewohnt ist, schon oft gemacht, schon oft gegessen, dann war jetzt alles ganz anders. Darauf war ich nicht vorbereitet. Ich nahm den ersten Bissen und kam im Kopf ein bisschen durcheinander. Optisch genauso, wie man es gewohnt ist. Sake, japanische Sojasauce und japanischen Curry habe ich unterschätzt. Als ich den ersten Bissen nahm, fuhren meine Geschmacksknospen mit mir Achterbahn. Die Fahrt begann zaghaft mit „Ja, hm, geht. Kann man machen. Ganz gut, ganz okay – und endete mit einem begeisterten: Ist DAS lecker! Erst, als der Geschmack vollends in meinen Geschmacksknospen angekommen war 😂 war ich begeistert.

Kennt ihr Yakimeshi? Wie schmeckt's euch? Wie bereitet ihr den Bratreis zu? Meine Frage ist nicht nur Bla-Bla, es interessiert mich wirklich. Schreibt einen Kommentar ✍️

Genießt es! Itadakimasu!

Danke für eure Aufmerksamkeit und gutes Gelingen!


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